Zum Verwechseln ähnlich: Französische Culture-Clash-Komödie um ein schwarzes Paar, das ein weißes Kind adoptiert - und dabei auf ungeahnte Hindernisse stößt.

Eigentlich sollte es im Paris unserer Zeit kein Problem für eine schwarze Familie sein, ein weißes Kind zu adoptieren. Das denken auch Paul (Lucien Jean-Baptiste) und Sali (Aïssa Maïga), deren Wurzeln im Senegal liegen. In Paris betreiben sie einen Blumenladen und versuchen gleichzeitig, die Traditionen ihrer Heimat zu wahren. Ein Kind gehört dabei ganz selbstverständlich zur Familie. Als das sympathische Paar jedoch den kleinen Benjamin adoptiert, ist das Geschrei groß.

Beim Amt für Familienzusammenführung etwa ist die bonierte Madame Mallet (Zabou Breitman) überzeugt, eine schwarze Familie könne kein weißes Kind adoptieren. Sogar der Kinderarzt findet das außergewöhnlich. Darüber hinaus haben ja auch die Großeltern Mamita (Marie-Philomène Nga) und Ousmane (Bass Dhem) ein Wörtchen mitzusprechen – und auch die sind von der eigenwilligen Farbmischung überhaupt nicht überzeugt. Mit einem großen Herz erzählt “Zum Verwechseln ähnlich” von alltäglichen Vorurteilen, Klischees und davon, wie schwer es ist, eine Familie zu gründen. Egal ob schwarz oder weiß.